Betriebmittelprüfungen

Prüfung ortsveränderlicher elektrischer Betriebsmittel nach DGUV Vorschrift 3 (ehemals BGVA3)

Gefahren durch elektrischen Strom

Man kann ihn nicht sehen, nicht hören und auch nicht riechen - gerade deswegen unterschätzen viele die Gefahren beim Umgang mit dem elektrischen Strom.

Durch unsachgerechte Installationen oder defekte Geräte können Schäden entstehen. Dann gibt es im harmlosen Fall Probleme mit der Versicherung, im schlimmsten Fall werden Menschen gefährdet. Häufig ereignen sich Stromunfälle im Niederspannungsbereich bei 230 bzw. 400 V, mit denen im Haushalt, Gewerbe und in der Industrie umgegangen wird. Bereits in einer üblichen Steckdose ist eine Spannung von 230 Volt vorhanden.

Maßgeblich für einen Stromunfall ist, dass der menschliche Körper in einen Stromkreis einbezogen wird. Je nach Stärke des Stroms, der durch den Körper fließt, genügen Millisekunden bis Sekunden, um schwere Verletzungen zu verursachen bzw. zum Tode zu führen. Zur Verdeutlichung: Bereits Stromstärken über 0,5 bis 2 mA werden vom Menschen als Kribbeln wahrgenommen. Bei ca. 20 mA verkrampfen die Muskeln und das selbständige Loslassen der Stromquelle ist nicht mehr möglich. Ab ca. 50 mA kann abhängig von der Durchströmungsdauer Herzkammerflimmern auftreten. Das heißt für den Menschen besteht Lebensgefahr.

Für die Mehrzahl der Elektro-Unfälle gilt: Sie hätten sich durch Sorgfalt in Form einer Geräteprüfung und verantwortungsbewusstem Handeln verhindern lassen.

 

Sicherheit geht vor - mit einer Geräteprüfung nach DGUV Vorschrift 3

Das regelmäßige Prüfen der ortsfesten und ortsveränderlichen elektrischen Geräte nach DGUV Vorschrift 3, Betriebssicherheitsverordnung und der DIN VDE 0701-0702 ist eine wesentliche Voraussetzung für die Arbeitssicherheit der in Betrieben tätigen Personen. In den Technischen Regeln zur Betriebssicherheitsverordnung 1203, kurz TRBS, werden die befähigten Personen festgelegt, die eine Geräteprüfungvornehmen dürfen.

Verantwortlich für die Durchführung der elektrischen Geräteprüfung ist der jeweilige Unternehmer. Er beauftragt dann zumeist einem Elektrofachbetrieb. Unsere Mitarbeiter besitzen den Nachweis der Weiterbildung einer befähigten Person nach TRBS 1203 und sind erfahren und geschult für eine Geräteprüfung.

 

Die Geräteprüfung mit unserem Gerätetester BEHA - Amprobe GT 0751 erfolgt in drei Schritten:

Sichtprüfung, Messungen, Funktionsprüfung

Elektrische Anlagen und Betriebsmittel, die in einem einwandfreien Zustand sind und somit die Geräteprüfung erfolgreich durchlaufen haben, erhalten eine Prüfplakette. Die Geräteprüfung gilt als bestanden, wenn weder Sicht- noch Funktionsprüfungen Beanstandungen ergeben haben.

 

 


Ihre Vorteile der Geräteprüfung
  • Erhöhte Betriebssicherheit

  • Verminderte Ausfallzeiten

  • Verbesserter Personen- und Sachschutz

  • Nachweis zur Vorlage bei der Berufsgenossenschaft

  • Grundlage für die Brandschutzversicherung